WEIßBAUCH-FREGATTVOGEL IN ARTENLISTE DER BONNER KONVENTION AUFGENOMMEN

Im Oktober 2017, wurde ein weiterer Meilenstein zum Schutz des kritisch bedrohten Weißbauch-Fregattvogels erreicht: Die Seevogelart wurde in die Liste der Bonner Konvention (Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten) aufgenommen. Die Art ist nun im Anhang I gelistet, der Tierarten umfasst, die vom Aussterben bedroht sind. Die Vertragsländer der Konvention verpflichten sich deshalb, die Arten streng zu schützen, ihre Lebensräume und Wanderrouten zu bewahren, und jegliche Gefährdungsquellen zu kontrollierten bzw. zu reduzieren. Die Aufnahme des Weißbauchfregattvogels in die Bonner Konvention ist somit ein wichtiger Schritt, diese Seevogelart vor dem Aussterben zu bewahren.

 

 

 

 

 






ZÄHLUNGEN DES WEIßBAUCH-FREGATTVOGELS ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

Im September 2017 konnten die Zählungen der Brutpopulation des kritisch bedrohten Weißbauch-Fregattvogels erfolgreich abgeschlossen werden. Die Zählungen erstreckten sich über einen Zeitraum von zwei Jahren (2016 & 2017) und umfassten 4 Freilandsaisons von insgesamt 13 Wochen. Mit 12 Assistenten aus 7 Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, Spanien) wurden viele Hektar Küstenregenwald systematisch durchkämmt und tausende Bäume in langen Tagen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nach Nestern abgesucht.

Den Assistenten gilt besonderer Dank für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre sorgfältige Arbeit und ihrer guten Stimmung trotz Regen, Hitze und Sturm, Dornen, Felsen und Kliffs, und immer lauernden blutrünstigen Moskitos. Auch den zahlreichen privaten Spendern sowie CI Travel Exchange, Extra Divers, Indian Ocean Experiences, und der CI Tourist Association sei herzlich gedankt, ohne deren großzügige Unterstützung die Durchführung der Zählungen nicht möglich gewesen wäre.

Die erhobenen Daten werden nun ausgewertet. Die Ergebnisse werden die Entwicklung von effektiven Schutzmaßnahmen für diese kritisch bedrohte Seevogelart unterstützen.

Weitere Fotos von den Zählungen gibt es in der Bildergalerie.

 

 

 

 


INTERVIEW ÜBER DAS WEIHNACHTSINSEL SEEVOGELPROJEKT

Im September 2017 führte die Christmas Island Tourist Association ein Interview mit Dr. Janos Hennicke, dem Initiator und Leiter des Weihnachtsinsel Seevogelprojekts, über seine Motivation, das Projekt im Allgemeinen und die Zählungen des Weißbauchfregattvogels im Besonderen.

Das Interview finden Sie hier.

 


WEITERER POPULATIONSRÜCKGANG DES WEIßBAUCH-FREGATTVOGELS ZU BEFÜRCHTEN

Im Januar 2017 wurden die ersten vorläufigen Ergebnisse der letztjährigen Zählungen (siehe unten) des Weißbauch-Fregattvogels vorgestellt. Sie deuten auf einen weiteren Rückgang der Population des Seevogels um bis zu 17 % seit 2003 hin, als die letzten Zählungen durchgeführt wurden. Zwar musste mit einem Populationsrückgang gerechnet werden, sollte sich diese hohe Rückgangsrate allerdings bestätigen, wäre sie ausgesprochen besorgniserregend.

Da Weißbauch-Fregattvögel allerdings nur alle zwei Jahre brüten, müssen die Zählungen von 2017 abgewartet werden, um die gegenwärtige Populationsgröße endgültig bestimmen und damit den Populationsrückgang quantifizieren zu können. Die kommenden Zählungen sind also von immenser Bedeutung und es ist zu hoffen, dass dies auch die australischen Behörden realisieren und die Zählungen entsprechend unterstützen.

 

 

 




NEUE GEFAHR FÜR DIE WEIHNACHTSINSEL: PLÄNE ZUR WIEDERAUFNAHME DER REGENWALDRROHDUNG

Nach Jahren relativer Ruhe hat die Phosphatmine der Weihnachtsinsel (Christmas Island Phosphate, CIRP) 2016 klammheimlich einen neuen Vorstoß unternommen, weitere Flächen des Regenwalds der Insel abzuholzen, um den darunterliegenden phosphathaltigen Boden abzubauen. Dadurch würde wertvolles Bruthabitat des bedrohten Abbott-Tölpels unwiederbringlich zerstört und auch andere Tiere und Pflanzen der Insel, darunter auch weitere endemische Arten, würden negativ beeinflusst. Durch das Engagement von Naturschützern und mit Unterstützung des Seevogelprojekts konnten die Pläne im Oktober 2016 erst einmal aufgestoppt werden – doch die Mine versucht weiter mit aller Macht, ihr Vorhaben durchzusetzen.

Im Dezember 2016 wurde von Tim Low, einem bekannten australischen Autor und Unterstützer des Seevogelprojekts (siehe auch unten), ein guter Übersichtsartikel über die Situation veröffentlicht. Sie finden den Artikel hier.


NEUER GEFÄHRDUNGSSTATUS FÜR DEN WEIßBAUCH-FREGATTVOGEL

Im Dezember 2016 wurde der Weißbauch-Fregattvogel auf der australischen Roten Liste endlich von „gefährdet/verletztlich“ auf „bedroht“ heraufgesetzt.

Eigentlich wird der Weißbauch-Fregattvogel von internationalen Experten als stark vom Aussterben bedroht eingeschätzt und auf der weltweit anerkannten Roten Liste der IUCN als „kritisch bedroht“ (Critically Endangered) eingestuft. Auf der Roten Liste Australiens (Environmental Protection and Biodiversity Conservation Act, EPBC Act), also in dem Land, in dem sich weltweit die einzige Brutkolonie dieser Art befindet, wurde der Fregattvogel indes bisher nur als „Gefährdet“ (Vulnerable) eingestuft. Nach jahrelangen Drängen des Seevogelprojekts und anderen Experten hat die australische Regierung den Gefährdungsstatus dieser Art endlich etwas mehr der Realität angepasst und immerhin auf „Endangered“ heraufgesetzt.

Es ist zu hoffen, dass sich diese höhere Gefährdungseinstufung in ernsthaften Anstrengungen der australischen Behörden niederschlägt, den Fregattvogel vor dem Aussterben zu bewahren und endlich Mittel zur Erforschung und Unterschutzstellung dieser Art bereitzustellen.


BLOG ÜBER DEN KRITISCH BEDROHTEN WEIßBAUCH-FREGATTVOGEL

Im November 2016 hat der bekannte australische Wissenschaftsjournalist und Unterstützer des Seevogelprojekts Tim Low einen interessanten Blog zum Weißbauch-Fregattvogel und seiner düsteren Zukunft verfasst. Den Beitrag finden sie hier

 

 

 

 

 




MEERESMÜLL WIRD KUNST

Zum Anlass der Bird and Nature Week 2016 hat Lisa Preston, Touristenführer der Weihnachtinsel, Müll gesammelt, der an den Stränden der Insel angespült wurde, und hat daraus schöne Kunstwerke gebastelt.

Meeresmüll, insbesondere Plastik, ist ein globales Problem, weil dadurch die Meere und ihre Artenvielfalt schwer geschädigt werden. So auch Seevögel: sie halten kleine Plastikteile für Nahrungspartikel, fressen sie und gehen daran elendig zu Grunde. Müllvermeidung an Land ist das beste Konzept gegen die Verschmutzung der Meere.




ERFOLGREICHE POPULATIOSZÄHLUNGEN DES WEIßBAUCH-FREGATTVOGELS

Im April-Mai und August-September 2016 führte das Team des Seevogelprojekts erfolgreich Zählungen der Brutpopulation des kritisch bedrohten Weißbauch-Fregattvogels durch. Häufige und starke Regenfälle und in Folge dessen sehr dichte Baumkronen machten die Freilandarbeiten extrem schwierig. Dennoch konnten die wichtigen Zählungen erfolgreich durchgeführt werden. Die Daten werden nun ausgewertet.

Die Zählungen wurden durch großzügige private Spenden ermöglicht. Herzlichen Dank an alle Unterstützer. Ihre Hilfe ist unerlässlich für die Arbeiten des Seevogelprojekts.


ZWEI NEUE ARTIKEL ÜBER DEN WEIßBAUCH-FREGATTVOGEL

Im Juni und Oktober 2015 sind im Rahmen des Seevogelprojekts zwei weitere Artikel über den kritisch bedrohten Weißbauch-Fregattvogel in renommierten Wissenschaftsjournalen erschienen. Sie beschreiben bisher unbekannte Erkenntnisse, die zum Schutz der Seevogelart von größter Wichtigkeit sind.

Im ersten Artikel wird die Nahrungsökologie der Tiere, wie z.B. Beuteflüge und Wahl der Jagdgebiete, beschrieben. Diesen Artikel finden Sie hier.

Der zweite Artikel entstand in Zusammenarbeit mit einer Kollegin der indonesischen Organisation für Seevogelschutz Burunglaut Indonesia.Dieser Artikel beschreibt die Gefahren, denen die Weißbauch-Fregattvögel in Indonesien ausgesetzt sind. Sie finden ihn hier.


VIDEO ÜBER DIE ARBEIT DES SEEVOGELPROJEKTS

Im November 2014 wurde im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Projekt EarlyLife ein Video fertig gestellt, das interessante Einblicke in die Arbeit des Seevogelprojekts gibt.
Zum Video kommen Sie hier.






 




ZYKLON ZERSTÖRT BRUTGEBIETE DER ABBOTT-TÖLPEL

Ende März 2014 traf der tropische Zyklon "Gillian" auf die Weihnachtsinsel. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h und zerstörte große Gebiete tropischen Regenwalds, darunter auch wichtige Brutgebiete des bedrohten Abbott-Tölpels.

Im Rahmen der Freilandarbeiten im August und September 2014 sammelte das Team des Seevogelprojekts umfangreiche Daten über das Ausmaß der Zerstörung, um sowohl die unmittelbaren als auch die langfristigen Auswirkungen auf die Population des Abbott-Tölpels abzuschätzen.

Über die Auswirkungen eines früheren Zyklons auf die Seevögel der Weihnachtsinsel ("Rosie" im Jahr 2008) können Sie hier lesen.


ARTIKEL ÜBER DAS SEEVOGEL PROJEKT IM SCIENCENETWORK WESTERN AUSTRALIA

Im Oktober 2013 erschien ein Artikel im ScienceNetwork Western Australia über immunologische Arbeiten, die im Rahmen des Seevogelprojekts an Weißbauch-Tölpeln und Rotschwanz-Tropikvögeln durchgeführt wurden. Den Artikel finden Sie hier.


ARTIKEL ÜBER DAS SEEVOGEL PROJEKT IN AUSTRALIAN BIRDLIFE

In der Ausgabe März-2013 von Australian Birdlife, einem beliebten Magazin für Vogelfreunde und Naturliebhaber in Australien, wird in einem ausführlichen Artikel über das Seevogelprojekt berichtet. Der Bericht beschreibt in erste Linie die Arbeiten am gefährdeten Abbott-Tölpel. Sie können den Artikel hier finden.



FORSCHUNGSFÖRDERUNG DURCH DIE AUSTRALIAN GEOGRAPHIC SOCIETY

Im Dezember 2012 gewann das Seevogel-Projekt eine Forschungsförderung von der Australian Geographic Society, um die Untersuchungen am kritisch bedrohten Weißbauch-Fregattvogel weiterzuführen. Die Gelder werden für die Freilandarbeiten am Weißbauch-Fregattvogel im Mai 2013 verwendet werden.




DOKUMENTARFILM VON SORREL WILBY FÜR AUSTRALIAN GEOGRAPHIC

Im September 2011 begleitete uns die bekannte australische TV-Moderatorin und Dokumentarfilmproduzentin Sorrel Wilby mit ihrem Filmteam bei der Arbeit am Abbott-Tölpel. Wir wurden gefilmt und interviewt als wir einen Abbott-Tölpel in seinem Nest im Dach des tropischen Regenwalds der Weihnachtsinsel fingen und ihn mit einem GPS-Logger ausrüsteten, um seine Beutezüge zu erforschen.

 

Die Filmaufnahmen werden im Rahmen von Sorrel Wilby's Dokumentarserie Best of Australia 2012 im australischen Fernsehen ausgestrahlt werden - vielleicht werden Sie ja auch einmal bei uns gezeigt. Neben den Filmaufnahmen wird auch noch eine Reportage im Australian Geographic Magazin erscheinen.

Hoffentlich wird das Seevogelprojekt durch die Filmaufnahmen und den Artikel noch bekannter und den Problemen der Seevögel der Weihnachtsinsel noch mehr Beachtung geschenkt.

Best of Australia (Abbott-Tölpel) - avi


BIRD AND NATURE WEEK 2011

Im August 2011 fand die 6. Christmas Island Bird and Nature Week statt. Auch dieses Jahr begleiteten uns die Teilnehmer bei den Freilandarbeiten an Abbott-Tölpeln und Weißbauch-Fregattvögeln und bekamen einen detaillierten Einblick in die Untersuchungen des Seevogelprojekts. Am Ende der Woche waren die Teilnehmer von unserer Forschungsarbeit und unserem Einsatz für die Seevögel so begeistert, dass sie alle gemeinsam dem Seevogelprojekt eine großzügige Spende machten. Herzlichen Dank!


WWF BRIEFMARKEN VOM WEISSBAUCH-FREGATTVOGEL

Unter Verwendung vieler Fotos aus dem Seevogelprojekt hat der WWF 2010 eine Briefmarkenserie des Weißbauch-Fregattvogels samt Informationsmappe herausgegeben.


AUSPEX AUSTRALIS KUNSTPROJEKT

Das Trajectory Kunstprojekt (siehe unten) wurde weiterentwickelt und 2010 wurde das Nachfolgeprojekt AUSPEX AUSTRALIS im Planetarium des SciTech Centers in Perth mit großem Erfolg live aufgeführt.
Mehr zu Auspex Australis …


ARTIKEL IN THE AUSTRALIAN

Im August 2010 begleiteten uns zwei Journalisten des THE AUSTRALIAN, der wichtigsten internationalen Tageszeitung Australiens, bei unserer Freilandarbeit. Lesen Sie hier den Artikel.


ABBOTT-TÖLPEL HUBSCHRAUBERZÄHLUNG

Während der Freilandarbeiten 2009 führten wir in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark der Weihnachtsinsel eine Hubschrauberzählung des Abbott-Tölpels durch, um die Größe der Brutpopulation dieser bedrohten Tierart zu bestimmen.


KÖDERVERSUCHE

Vor dem Hintergrund der aufschreckenden Ergebnisse des Seevogelprojekts über die extreme Sterblichkeit von Rotschwanz-Tropikvogelküken durch Katzenprädation, hat der Nationalpark der Weihnachtsinsel gemeinsam mit mehreren australischen Wissenschaftlern im Oktober 2008 erste Versuche unternommen, der Katzenplage mit Giftködern Herr zu werden, um deren verheerenden Auswirkungen auf die Fauna der Insel zu stoppen. Trotz vieler Ködernächte wurden allerdings nur wenige Köder von den Katzen gefressen. Dennoch: ein erster wichtiger Schritt wurde gemacht. Die nächsten Arbeiten werden sich mit der Verbesserung der Attraktivität der Köder für die Katzen beschäftigen, um dann im nächsten Jahr neue Versuche zu starten.


SPENDENBOX

Im Rahmen der 3. Christmas Island Bird and Nature Week im September 2008, wurden zwei schöne Spendenboxen für das Seevogelprojekt in der Touristeninformation und am Flughafen aufgestellt. Die Boxen schmücken ein Abbott-Tölpel mit Küken und ein Weißbauch-Fregattvogel aus Pappmâché. Robyn Stephenson, die Kunstlehrerin der Christmas Island High School, hat die Spendenboxen mit viel Einsatz und Kreativität gestaltet und gebaut. Wir hoffen, dass diese wunderbaren Boxen die Besucher und die Bewohner der Weihnachtsinsel zum fleißigen Spenden anregen.


THE SEABIRD PROJEKT GOES ART - DAS TRAJECTORY-KUNSTPROJEKT

Die Forschungsarbeiten des Seevogelprojekts werden Teil des Multimedia-Kunstprojekts Trajectory des australischen Mulitmedia-Künstlers David Carson und des britischen Klangkünstlers Phil Mouldycliff. David begleitete das Team des Seevogelprojekts während der Freilandarbeiten im May und September, um Zeitraffer- und Videoaufnahmen zu machen. Phil stieß im September zu den Videosessions dazu. Im Rahmen der Bird and Nature Week 2008 gaben David und Phil eine erste Vorab-Präsentation in einer Kuppelprojektion, die beim Publikum hervorragend ankam.

Mehr zum Trajectory-Projekt…


DAS SEEVOGELPROJEKT IM NEW IDEA MAGAZIN

In Australiens top-selling Wochenmagazin New Idea wurde in der Ausgabe von Ende September 2008 über das Weihnachtsinsel-Seevogelprojekt berichtet. Als Teil eines Artikels über die Weihnachtsinsel wurde das Seevogelprojekt beschrieben, Kontaktdetails gegeben und die Möglichkeit einer Patenschaft für einen Fregattvogel besonders hervorgehoben. New Idea ist eines der beliebtesten Magazine Australiens. Es hat eine Auflage von über 430.000 Exemplaren (mehr als Reader's Digest) und erreicht über 2.3 Mio. Leser (mehr als 10% der australischen Bevölkerung!). Die Erwähnung des Seevogelprojektes ist ein großer Erfolg, die Öffentlichkeit auf die Probleme der Seevögel der Weihnachtsinsel aufmerksam zu machen. Es gab eine großartige Reaktion von Lesern, die am Projekt und an einer Patenschaft eines Fregattvogels interessiert sind. Hoffentlich führen dieser Enthusiasmus und diese Anteilnahme zu einer Menge Unterstützung des Seevogelprojekts.

Im Dezember 2008 erschien der Artikel in New Idea Neuseeland.




BRIEFMARKEN VOM ABBOTT-TÖLPEL

Anlässlich des 50. Jahrestags der Zugehörigkeit der Weihnachtsinsel zu Australien im Jahr 2008 hat die Australische Post eine Briefmarkenserie herausgebracht. Eines der Motive ist ein Foto eines Abbott-Tölpelweibchens mit Küken auf ihrem Nest, das von Dr. Janos Hennicke während der Freilandarbeiten 2007 gemacht wurde. Das Weibchen von Nestbaum B083 wurde mit einem GPS-Datenspeicher ausgerüstet und ihre Beutezüge aufgezeichnet. Das Küken hat das Nest im September 2008 erfolgreich verlassen - drücken wir die Daumen, dass wir es irgendwann einmal wiedersehen und dass durch die Briefmarke das Bewusstsein für die bedrohten Seevögel der Weihnachtsinsel steigt.